SANDRA RAUCH
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www.sandra-rauch.de
2010
New York - 2009
Hong Kong - 2008 - 2009
Cowboys - 2009
Lebenslauf
| 1991 - 95 Studium Kommunikationsdesign / KHB, Berlin 1993 - 98 Längere Studienaufenthalte in Italien und Frankreich 1995 Wechsel an die HFBK Dresden; Fachgebiet Malerei / Grafik 1998 Diplom: Malerei / Grafik bei Prof. Kerbach 2000 Meisterschüler - Abschluss bei Prof. Kerbach 2000 - 07 Assistentin bei Prof. Kerbach an der HFBK Dresden 2008 Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin |
Stipendien
| 1998 HSPIII - Stipendium, Dresden 1998 Hegenbarth - Stipendium, Dresden |
Ausstellungen
| 2008 „Hong Kong“ / Kunstsalon Europa, Berlin 2007 „100 Millionen“ / CFP, Frankfurt am Main 2007 „All memories will be lost in time“ / Galerie MFK, Berlin 2007 Museum of Modern Art Guangzhou, China 2007 „Druschba“ / Galerie MFK, Berlin 2006 „Zeit ‚n‘ Geist - 4 new positions“ / Galerie VonderBank, Hamburg 2006 „Downtown“ / Galerie Horschik, Dresden 2005 „XIV. Deutsche Grafik - Triennale“ / Frechen, Köln 2003 „San.di.Comander“ / Galerie Horschik, Dresden 2002 „100 sächsische Grafiken“ Wanderausstellung, Europa 2002 „Jelly fish in space“ / Kunstsalon Europa, Berlin 2000 „San.di.Comander“ /Mousonturm, Frankfurt am Main 1998 „ Flying wentworth“ / Art‘otel, Dresden |
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Das neue Werk von Sandra Rauch über New York macht es endlich möglich und sinnvoll, den Künstler mit verschiedensten Medien überzeugend beschreiben und verstehen zu können. Wie in der Malerei legt sie großen Wert auf die Art der Farbe, ist virtuos im Umgang mit dem Raum und der Perspektive und eröffnet Blicke anziehend und ins Bild ziehend in einer Art und Weise, die der Fotokamera und Filmkamera ähnelt und trotzdem diese Genres mühelos mit Malerei verbindet ohne sie zu benutzen. New York inspirierte die Künstlerin - eine Meisterschülerin von Professor Kerbach an der Hochschule Leipzig - zu ihrem visuellen Experiment mit vertikalen und horizontalen Linien und Baukörpern in leuchtenden Farbpartien. Mitten auf dem Times Square filmte und fotografierte sie und sammelte Material für ihr Werk, das sie gleichzeitig offenbart im neuen Ipad von Apple. Gegenübergestellte und aufgelöste, malerisch wirkende Passagen liegen im Widerstreit mit starren, grafischen und geometrischen Partituren und Parzellen. Das Diktat der Kamera ist virtuell geworden, das enge Korsett der fotografischen Technik abgeworfen. Also gilt es, für diese Kunst andere Kriterien zu finden – die der bewegten Bilder. Zusätzlich kombiniert sie in vollkommen spektakulärer und neuer Art die Genres Malerei, Fotografie, Druck und Film. Christina Wendenburg Sandra Rauch Kunst lebt von, mit und gegen Klischees. Jedes Klischee hat einen wahren Kern: Mit Pinsel und Leinwand erzeugen Maler die Illusion der dritten Dimension auf einer Fläche. Und jedes Klischee will überwunden werden: Sandra Rauchs Pinsel ist das Sieb und ihre Leinwand ist eine Acrylglasscheibe. Mit einer speziell von ihr entwickelten mechanischen Lichttechnik, die dem Eigenleben des benutzten Materials ebenso viel Raum zugesteht, wie dem Dargestellten, lotet Sandra Rauch die technischen Möglichkeiten der Arbeit mit Licht und Druck aus und mischt die gestalterischen Medien zwecks neuer Bilderzeugung. Sie macht digitale Fotos von ikonografisch aufgeladenen Motiven. Ole Wagner |
